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     Themen in diesem Newsletter - Ausgabe 2-2025

Wir freuen uns, Ihnen den 2. Newsletter des Jahres übersenden zu dürfen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Man muss es nur wollen
“ – mit diesem Satz von Peter Gaymann - einem bekannten Cartoonisten - lassen sich die Ereignisse der letzten Monate treffend zusammenfassen, über die wir Ihnen in diesem Newsletter unter Neues aus der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern (FDuP Obb) berichten werden. Dazu zählt der Fachtag für Demenz mit dem Thema „Ländlicher Raum - lebenswerter Ort für Menschen mit Demenz“, bei dem zahlreiche lokale Initiativen vorgestellt wurden.

Sie zeigten eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen mit Herzblut und Engagement sich für ihre Mitmenschen und ihre Region einsetzen. Desweiteren stellen wir Ihnen nach unserer erfolgreichen Schulung für Kulturpartner*innen, die wir in Kooperation mit dem Curatorium Altern gestalten durchführen durften, einige von den Teilnehmenden vor. Wir freuen uns, seit Februar dieses Jahres bereits über zehn neue Kulturpartner*innen in Oberbayern begrüßen zu dürfen. Sie alle haben sich das Ziel gesetzt, durch sensible und inklusive Angebote kulturelle Teilhabe für ältere Personen oder Menschen mit Demenz zu ermöglichen. Über einige dieser engagierten Partner*innen erfahren sie mehr - ebenfalls unter der Rubrick „Neues aus der FDuP Obb“. 

Eine Reihe neuer Materialien und Broschüren stellen wir u.a. in unserer Mediathek vor, geben Ihnen Hinweise über bevorstehende Veranstaltungen und Kurse von kooperierenden Einrichtungen und berichten von Entlastungs- und Beschäftigungsangeboten für Menschen mit Demenz sowie interessante Entwicklungen aus dem Bereich der Forschung. Für den Bereich AUA gibt es jetzt Musterkonzepte (siehe Abschnitt AUA) und die Koordinationsstelle Pflege und Wohnen schreibt u.a. einen Wettbewerb für innovative Wege in der Pflege aus (vgl. unter Hinweise). 

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen  

Gabriele Kuhn und das Team der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern

Wie Veränderung mit „Kümmerern“ möglich ist, denen Region und Leute am Herzen liegen 

Bericht über unseren Fachtag mit dem Thema „Ländlicher Raum - lebenswerter Ort für Menschen mit Demenz“, der am 13. Mai 2025 von 9.00 bis 16.00 Uhr im Caritasverband München und Freising stattfand

Ca. 100 Teilnehmende der o.g. Fachtagung bekamen inspirierende Ideen von lokalen Initiativen, die ihre Projekte vorstellten. Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag, Fachkräfte und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Neben diesen Anregungen erhielten sie Kontaktadressen dieser lokalen Initiativen für ihr eigenes Engagement. 

Die Palette der vorgestellten Möglichkeiten reichte von Genossenschaftsgründungen für einen eigenen Dorfladen über Gesundheitskioske mit Zugang zur Telemedizin, weiter von diversen Mobilitätsangeboten wie Shuttle- und Rikscha-Service („Ein jeder hat das Recht auf Wind in den Haaren“), zu Möglichkeiten der kulturellen Teilhabe und einer sozialen Landwirtschaft. Weitgehende finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für derartige Eigeninitiativen wurden unter anderem im persönlichen Grußwort von Frau Dr. Schwendner vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention dargelegt. 

An die Verantwortung von uns allen, Teilhabe von Menschen mit Demenz im Alltag zu ermöglichen, appellierte Frau Stark-Angermeier, Vorständin des Caritasverbandes München und Freising e.V. in einer Videobotschaft. Herr Bachmeier, Geschäftsführer der Caritaszentren München Stadt und Land schloss die Begrüßungsreden mit seinen Dank an das Bayerische Staatsministerium ab, dass der Caritasverband vor 5 Jahren den Zuschlag für die Trägerschaft der Fachstelle Demenz und Pflege Oberbayern erhalten hat. Damit kann der Verband sein Spektrum zum Thema Pflege und Betreuung hervorragend abrunden. 

In diesem Jahr konnte die Fachstelle den Zeichen-Künstler, Peter Gaymann, als besonderen Gast begrüßen. Mit live gezeichneten Cartoons verdeutlichte er einen wichtigen und menschlichen Aspekt in der Betreuung von Menschen mit Demenz: den HUMOR.

Interessierte sind eingeladen, Kontakt mit der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern unter info@demenz-pflege-oberbayern aufzunehmen, um weitere Informationen zu den vorgestellte Initiativen vermittelt zu bekommen. 

Nachfolgend stellen wir Ihnen eine Auswahl kuratierter Kulturpartner*innen vor

Im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme Starterkurs Kultur und  Demenz erhielten alle Teilnehmenden eine Schulung zum Demenz Partner, die von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) im Rahmen der Initiative Demenz Partner entwickelt wurde. Ziel dieser Schulung ist es, das Bewusstsein für das Thema Demenz zu stärken, Wissen zu vermitteln und für mehr Verständnis im Umgang mit Menschen mit Demenz zu sorgen. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter: www.demenz-partner.de

Von der Bibliothek ins Wohnzimmer, neue Medienassistenz für Menschen mit Demenz des Mobilen Mediendienstes - einem neuen Kulturpartner der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern: 

Bei der persönlichen Übergabe der Teilnahme-Urkunde des virtuellen Starterkurs „Freizeit, Vielfalt & Älterwerden“ stand Susanne Längin vom Mobilen Mediendienst der Münchner Stadtbibliothek im Mittelpunkt der Kuratierung. Sie genoss den Austausch, der repräsentativ in der hauseigenen Bibliothek statt fand: „Persönlich ist doch immer nochmal ganz anders – und für mich viel lebendiger und inspirierender.“ Susanne Längin. Wir gratulieren zum Abschluss und bedanken uns für die ergebnisreiche Zusammenarbeit!  

Der Mobile Mediendienst - ein Service der Münchner Stadtbibliothek - richtet sich an Menschen mit körperlichen und psychischen Einschränkungen im Stadtgebiet München, die ihre Stadtteilbibliothek vorübergehend oder gar nicht mehr erreichen können. Fachkräfte bringen Bücher, Filme und Hörmedien direkt in die Wohnungen, beraten individuell und holen die Medien fristgerecht wieder ab – kostenfrei. „Die persönliche Beratung an der Wohnungstür eröffnet kulturelle Teilhabe, wo sie sonst nicht möglich wäre.“ –Elisabeth Pittrich, stellvertretende Abteilungsleitung der Sozialen Bibliotheksdienste. 

Der Mobile Mediendienst unterstützt nicht nur Privathaushalte, sondern auch Pflegende und Therapeuten in Senioreneinrichtungen aller Träger. Dies gelingt mit: 

  • Kuratierten Medien Paketen – thematischen Boxen“ mit Büchern, Hörspielen, Filmen und spielerischem Material, das sowohl pflegende Angehörige als auch Menschen mit Demenz anspricht. 
  • Individuell ausgewählte Medien für die geplanten Aktionen und Therapien der nächsten Wochen 
  • regelmäßig Büchertische in ausgewählten Einrichtungen. Hier wählen die Bewohner/-innen selbständig aus und kommen ins Gespräch über das Gelesene oder Gehörte. 

Terminvereinbarung telefonisch unter 089 / 233 89 133 oder per E-Mail an medienmobil@muenchen.de. Beim ersten persönlichen Kontakt mit dem Medienmobil-Team können sich Interessierte formlos anmelden. 

Mehr dazu finden Sie im Blogbeitrag von alterngestalten und auf der Datenbank Guter Ideen

Dialog, Diversität, Dackel - Neuer Schwung für Senior*innen im Olympiapark München - Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern kuratiert künftigen Kulturpartner.

"Demographischer Wandel bedeutet für uns, Angebote zu schaffen, die alle Generationen erreichen - auch für ältere Besucherinnen und Besucher", erklärt Kristina Reßler, Gleichstellungs-, Diversitäts- und Inklusionsmanagerin der Olympiapark München GmbH (OMG). Im Zuge der Kuratierung wurde über das Thema barrierefreie Mobilität diskutiert und erste Ideen zu thematischen Führungen, angereichert mit Erinnerungen an die Olympischen Spiele 1972, erstellt.

(von links nach rechts: Sarah Kieferle (persönliche Referentin der Geschäftsführung, Leitung der Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Digitalisierung der Olympiapark München GmbH), Sabine L. Distler (Geschäftsführung Curatorium Altern gestalten), Gabriele Kuhn (Leitung der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern), Kristina Reßler (Gleichstellungs‑, Diversitäts‑ und Inklusionsmanagerin der Olympiapark München GmbH)

Waldi als Symbol für Ausdauer und Hartnäckigkeit

Alle waren sich schnell einig: Die Urkunde musste symbolträchtig vor Waldi, dem ersten offiziellen Maskottchen der Olympischen Sommerspiele 1972, übergeben werden. Der bunte Dackel steht nicht nur in Bayern für Ausdauer und Lebensfreude – Eigenschaften, die auch ältere Generationen verbinden. Hier erhielt Kristina Reßler für den bestanden virtuellen Starterkurs "Freizeit, Vielfalt und Älterwerden" ihre Auszeichnung. Wir gratulieren zum Abschluss und bedanken uns für die zukunftsorientierte Zusammenarbeit!

Kultur verbindet – der Landkreis Traunstein zeigt, wie’s geht! 
Traunstein engagiert sich für mehr kulturelle Teilhabe

Als frisch ausgezeichneter Kultur und Demenz-partner setzt er neue Impulse für den Landkreis. Die Urkunden erhielt er nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung „Freizeit, Vielfalt, Älterwerden“, die die Fachstelle Demenz und Pflege Oberbayern gemeinsam mit dem Curatorium Altern gestalten durchführte.
Einladung zum Mitdenken und Mitgestalten:
Statt die Urkunden im kleinen Kreis zu übergeben, lud Florian Seestaller zahlreiche Akteur*innen aus Kultur, Pflege, Ehrenamt und sozialen Einrichtungen ein.

Gemeinsam wollten sie herausfinden, wie sich Kultur- und Freizeitangebote in Traunstein offener, generationenfreundlicher und demenz-sensibler gestalten lassen. Mehr dazu lesen Sie hier 

Miteinander. Musikalisch. Mitten im Leben.

Die Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim ist neues Mitglied im bayerischen Netzwerk Dialog: Kulur und Demenz Im Mittelpunkt stand nicht nur die Urkundenübergabe, sondern auch der Austausch über Pflege, Kultur und Engagement vor Ort. Denn kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz ist ein zentrales Anliegen – und ein starkes Zeichen für gelebte Nachbarschaft.  

Ein herzliches Willkommen

Schon beim Eintreten in die Räume der Nachbarschaftshilfe spürte man: Hier zählt Begegnung. Die Gastgeberinnen empfingen ihre Gäste mit viel Offenheit und Freude.

Gudrun Gebhardt, Erste Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim, und Annette Freitag, Zweite Vorsitzende, begrüßten gemeinsam mit Verena Richmann, Fachbereichsleitung „Versorgung zu Hause“ und Teilnehmerin des Starterkurses Freizeit, Vielfalt & Älterwerden, sowie Barbara Braun, ebenfalls Fachbereichsleitung „Versorgung zu Hause“, und Nadine Allmannsberger, zuständig für den Bereich Finanzen, die angereisten Netzwerkpartner*innen.

Zu Besuch waren Katharina Bayer von der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern sowie Sabine L. Distler und Georg Weigl von Curatorium Altern gestalten – beide aktiv im Netz-werk Dialog: Kultur & Demenz. Die Atmosphäre war herzlich, denn alle Beteiligten eint ein gemeinsames Ziel: mehr kulturelle Teilhabe für ältere Menschen – besonders für Menschen mit Demenz. Mehr dazu lesen Sie hier.

Besuch im Gehörlosenzentrum                                         

Am 6. Mai 2025 besuchte unsere Mitarbeiterin, Katharina Bayer auf Einladung den Gehörlosenverband in München und Umland (GMU) zum Seniorennachmittag. Ziel der Veranstaltung war es, die anwesenden Seniorinnen und Senioren zum Thema Demenz zu informieren und für einen offenen Austausch zu sensibilisieren. Organisiert wurde der Nachmittag von Herrn Lobinger und Frau Meyer der Sozialberatung des GMU.

Frau Bayer wurde herzlich empfangen und gestaltete vor über 100 Teilnehmenden einen lebendigen Vortrag. Im Mittelpunkt stand die Erkrankung Demenz sowie ein praxisnaher Einblick in den respektvollen und verständnisvollen Umgang mit Menschen, die davon betroffen sind.

Die Veranstaltung leistete einen wertvollen Beitrag, das Thema Demenz zu enttabuisieren und die bestehende Stigmatisierung abzubauen. Die ursprünglich angesetzten zwei Stunden reichten bei weitem nicht, um alle Fragen und Diskussionsbeiträge umfassend zu behandeln.

Aufgrund des großen Interesses wurde direkt im Anschluss ein Folgetermin mit Frau Bayer vereinbart. Dieser wird sich dem Schwerpunkt „Prävention und Demenz“ widmen.

Zusammenfassung unserer Online-Fortbildung "Hörschädigung und Demenz" für den Bereich Beratung in der Pflege am 04.06.2025 von 13-16 Uhr 

In einem eindrucksvollen Vortrag hat Herr Reiner Hofmann als Referent für ein vom Bayerischen Institut zur Kommunikationsförderung für Menschen mit Hörbehinderung GIB (Gesellschaft:Inklusion:Bildung) durchgeführtes Projekt zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren mit Hörbehinderung den Teilnehmenden die unterschiedlichen Lebenswelten von schwerhörigen bzw. ertaubten Menschen und gehörlosen Personen nähergebracht. 

Schwerhörigkeit und gesellschaftliche Wahrnehmung 

Schwerhörigkeit wird leider häufig mit geistiger Beeinträchtigung gleichgesetzt. Aus diesem Grund neigen Betroffene dazu, ihre Hörbeeinträchtigung zu verbergen oder zu überspielen. Hörgeräte sollen möglichst unauffällig oder gar nicht sichtbar sein. Viele schwerhörige oder ertaubte Menschen haben langjährige Diskriminierungs-erfahrungen gemacht, was zu einem geringen Selbstwertgefühl, Unsicherheit, Ängsten, Stress, Ärger und nicht selten zu Scham führt. 

Erschreckende Zahlen 

Mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Beeinträchtigung des Hörens – aber nur rund 3 Millionen nutzen tatsächlich Hörgeräte. Angesichts der Tatsache, dass unbehandelte Schwerhörigkeit das Risiko für geistigen Abbau um über 40 % beschleunigt, ist dies ein besorgniserregender Fakt. Dieser weist darauf hin, dass laut verschiedener Studien eine unbehandelte Schwerhörigkeit im mittleren Lebensalter ein erhöhtes Risiko mit sich bringt, später an Demenz zu erkranken.  

Gehörlosigkeit – eine eigene Kultur 

Menschen, die von Geburt an gehörlos sind oder ihr Gehör vor dem siebten Lebensjahr (also vor Abschluss der Lautsprachentwicklung) verlieren, werden als gehörlos bezeichnet. Sie wachsen oftmals in eine eigenständige Gehörlosen-Gemeinschaft hinein. Die Kommunikation erfolgt primär über Gebärdensprache – ein visuelles, eigenständiges Sprachsystem mit eigener Grammatik und Syntax. In der Vergangenheit wurde Gebärdensprache in Schulen für Gehörlose unterdrückt und abwertend als „Affensprache“ bezeichnet. So wurde beim Mailänder Kongress von führenden europäischen Gehörlosenpädagogen im Jahre 1880 generell die Gebärdensprache aus dem Unterricht verbannt und nur Sprechen zugelassen. Stattdessen mussten gehörlose Menschen mühsam Lippenlesen und Lautsprache erlernen – eine anstrengende Methode, die unter den Betroffenen entsprechend unbeliebt war. 

Barrieren im Alltag 

Menschen mit Höreinschränkungen benötigen mehr Zeit, um Inhalte zu verarbeiten. Wenn gesprochene Sprache zu schnell verschriftlicht wird – z. B. bei Filmen oder Vorträgen – kann manches verloren gehen, da die Informationsdichte und Geschwindigkeit zu hoch ist. Allerdings kann der angemessene Einsatz eines Schriftdolmetschers hilfreich sein. Es wird dabei gesprochene Sprache simultan auf einem speziellen PC mitgeschrieben, welche dann zum Mitlesen auf eine Leinwand projiziert wird. Auch komplexe Texte, etwa bei Anträgen oder Behördenformularen, können für hörgeschädigte Menschen deutlich schwerer verständlich sein. 

Empfehlung: Unterstützung durch angepasstes Kommunikationsverhalten 

Ein hilfreicher Ansatz zur besseren Teilhabe von hörgeschädigten Menschen: langsame und deutliche Sprache, kurze und klare Sätze, einfache Sprache, klare Strukturen und deutliche Aussprache in normaler Lautstärke. Dies erleichtert das Verständnis und trägt zu mehr Inklusion bei. 

Der Vortrag ermöglichte einen eindrucksvollen Blick auf die besonderen Lebensumstände von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen und gehörlosen Personen und förderte bei den Zuhörenden ein tieferes Verständnis für deren Herausforderungen und Bedürfnisse. 

In der Zeit vom 19. - 28. September 2025 findet die 6. Bayerische Demenzwoche mit dem Motto "Momente schaffen, die festhalten, was verbindet" statt. Auf der Homepage www.demenzwoche.bayern.de/ lädt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention alle Akteure ein, Veranstaltungen und Aktionen im Online-Veranstaltungskalender zu veröffentlichen.

Viele Menschen engagieren sich für ein besseres Miteinander im Umgang mit Demenz. Die 6. Bayerische Demenzwoche macht dieses Engagement erneut sichtbar: Ziel ist, auf unzähligen Veranstaltungen und Aktionen, Betroffene, An- und Zugehörige sowie Interessierte zusammenbringen. Jede einzelne Veranstaltung ist für Menschen mit Demenz ein Beitrag zu mehr Verständnis, Inklusion und Teilhabe im Alltag.

Pressemitteilung 02.04.2025 


Feierliche Eröffnung des neuen Pflegestützpunkts in Fürstenfeldbruck
 

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach unterstützt den weiteren Ausbau der Pflegestützpunkte in Bayern. Gerlach betonte am Mittwoch anlässlich der Eröffnung des neuen Pflegestützpunkts im Landkreis Fürstenfeldbruck: „Die Pflegestützpunkte sind zentrale Anlaufstellen für Ratsuchende zu allen Fragen rund um das Thema Pflege. Mit der Neueröffnung in Fürstenfeldbruck sind nun bayernweit 56 Pflegestützpunkte in Betrieb. Ich freue mich, dass der Landkreis gemeinsam mit dem Bezirk Oberbayern sowie den Kranken- und Pflegekassen diese wichtige Beratungs- und Koordinationsstelle installiert hat.“ … 

Gerlach ergänzte: „Wichtig ist auch die Vernetzung mit anderen Strukturen und Akteuren vor Ort. Hier geht der Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem positiven Beispiel voran: Neben der Wohn- und Seniorenberatung sind im Landkreis insbesondere auch zwei Fachstellen für pflegende Angehörige angesiedelt, die für diese eine psychosoziale Beratung und Begleitung sowie Entlastungsangebote bieten. Für die Förderung der Fachstellen für pflegende Angehörige werden vom Freistaat jährlich insgesamt bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die hier im Landkreis Fürstenfeldbruck vorhandenen, gut vernetzten Strukturen tragen dazu bei, Bürgerinnen und Bürgern auf kurzem Weg Hilfestellung bei ihren Anliegen zu geben.“ 

 Bayernweiter Ansprechpartner für akute kommunale Pflegekrisen 

Die Koordinationsstelle Pflege und Wohnen in Bayern ist vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention beauftragt worden, Kommunen bei akuten pflegerischen Unterversorgungssituationen (Pflegekrisen) zu unterstützen. 

Eine kommunale Pflegekrise kann entstehen, wenn pflegerische Versorgungsangebote plötzlich oder unerwartet wegbrechen oder ausbleiben. Dadurch kann eine kommunale Unterversorgung entstehen, die die pflegerische Versorgungssicherheit vor Ort extrem instabil werden lässt. Kommunale Pflegekrisen sind regionale Einzelfälle im Gegensatz zu überregionalen Ereignisse wie Pandemien, Naturkatastrophen, Versorgungsengpässe bei Medikamenten oder technologischen Ausfällen durch z.B. Cyberangriffe etc.  

Bei einer kommunale Pflegekrise nimmt die betroffene Kommune am besten per E-Mail Kontakt auf mit der Koordinantionsstelle Wohnen im Alter (kontakt@bayern-wohnen-pflege.de) und schildert kurz die Situation vor Ort. Die Koordinationsstelle meldet sich dann umgehend mit Terminvorschlägen sowie einem Maßnahmenplan zurück. Sie unterstützt durch kostenfreie Beratung, ggfs. mit der Einberufung einer Notfall-Pflegekonferenz oder bei der Vernetzung und der Kooperation mit Expertinnen und Experten oder Anbietern pflegerischer Angebote. 

Kontakt: Koordinationsstelle Pflege und Wohnen in Bayern - Telefon: 089/20189857 
E-Mail: kontakt@bayern-wohnen-pflege.de 

 LandTruck-Tour 2025 - der Bayerische Landtag kommt zu Ihnen – mit dem LandTruck!

Dieses Jahr geht wieder #DemokratieaufAchse, denn der Bayerische LandTruck macht an sieben Stationen in Bayerns Bezirken Halt. Ob in Kelheim, Deggendorf, Prien oder Haßfurt, ob in Lindau, Bamberg oder Dinkelsbühl – bei jedem Stopp stehen Bürgernähe, Transparenz und Wissensvermittlung im Fokus. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen die letzten drei Jahre das Angebot wahr, in den direkten Austausch mit der Landtagspräsidenten Ilse Aigner und den Abgeordneten zu kommen.

06.06.2025 Deggendorf

27.06.2025 Prien

06.07.2025 Haßfurt

12.07.2025 Lindau

25.07.2025 Bamberg

26.09.2025 Dinkelsbühl

Schauen Sie vorbei! Lernen Sie Ihre Abgeordneten kennen! Und gewinnen Sie mit ein bisschen Glück eine VIP-Fahrt in den Bayerischen Landtag. Mehr Informationen und das genaue Programm gibt's hierBayerischer Landtag, Landtagsamt, Öffentlichkeitsarbeit, anmeldung@bayern.landtag.de


Donnerstag, 26.06.2025

09:00 Uhr bis 16:00 Uhr


ETEP- Präsenz Schulung in Eichstätt
Gundekarstr. 3, 85072 Eichstätt

Anmeldung hier

Freitag, 27.06.2025
Digitaltag - Künstliche Intelligenz entdecken und verstehen

Der Digitaltag ist eine Initiative aus einem Bündnis mit mehr als 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand, die vereint ein gemeinsames Ziel haben: digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern. Auf der Seite stehen Ihnen z.B. aktuell verschiedene kostenfreie Lernmodule, zum Einstieg in das Thema KI zur Verfügung.  

Übrigens hat auch das DRK eine kostenfreie Lernplattform mit Inhalten zum Einsatz von KI in sozialen Organisationen. 

Dienstag, 08.07.2025
Fachtag Tagespflege der Koordinationsstelle Pflege und Wohnen

Programm und die Anmeldung hier

Donnerstag, 10.07.2025

09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
mit anschließender Führung durch die Ausstellung - Wohnungsanpassung

ETEP-Präsenzschulung für München Stadt und Landkreis
Kompetenz-Zentrum Barrierefreies Wohnen
Konrad-Zuse-Platz 11, München - Messestadt
1. OG

Anmeldung hier


Donnerstag, 07.08.2025

09:00 Uhr bis 16:00 Uhr


ETEP-Schulung Online-Live


Anmeldung
hier

Dienstag, 16.09.2025

15:00 Uhr bis 16.30 Uhr


Vergiss-mein-nicht-Gottesdienst für Dekanat
München Süd-Ost


Kapelle des Caritas St. Michael-Altenheimes, Lorenz-Hagen-Weg 10, München - Perlach
Anschließend Kaffee in der Cafeteria des Hauses 
Weitere Informationen unter 089/436 696 51


19.09.2025 - 28.09.25

Demenzwoche

Dienstag, 23.09.2025

12:00 Uhr bis 18:00 Uhr


Vorstellung Demenzparcours

Korbinian Saal, Caritasverband
Hirtenstr. 4, 80335 München
Weitere Informationen unter 089 / 436 696 51


Donnerstag, 25.09.2025

14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Vergiss-mein-nicht - Gottesdienst für Dekanat München Nord-West

Caritas München-Nord
Hildegard-von-Bingen-Anger 1-3
80937 München
Weitere Informationen unter 089 / 316 063 10


Donnerstag, 25.09.2025  


14:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Vergiss-mein-nicht - Gottesdienst für Dekanat München Süd-West

ASZ Westpark
Garmischer Str. 209, 81377 München
Weitere Informationen unter 089 / 517 772 400
(Anmeldung möglich ab 1.  September 2025)


Mittwoch, 15.10.2025

14:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Vergiss-mein-nicht - Gottesdienst für Dekanat München Nord-Ost

Tagespflege der Mitterfelder
Truderinger Str. 190, 81825 München
Weitere Informationen unter 089 / 436 696 51

   Informationen für Träger von AUAs und Selbständig tätige Einzelpersonen:

Neue Tätigkeitsberichte für Angebote zur Unterstützung im Alltag und
Selbständig tätige Einzelpersonen

Anbieter/-innen von anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag müssen einmal jährlich bis zum 1. April des Folgejahres einen Tätigkeitsbericht beim LfP einreichen. Der Tätigkeitsbericht beschreibt das vergangene Jahr. Für die Erstellung des Tätigkeitsbe-richts gibt es eine Vorlage vom LfP. 

Diese Woche wurden auf der LfP-Homepage zwei neue Tätigkeitsberichtsvorlagen veröffentlicht. Dabei wird künftig unterschieden nach selbstständig tätigen Einzelpersonen und Träger/Anbieter mit Helfenden.

Daneben gibt es den Tätigkeitsbericht (bereits seit 2023) für ambulante Dienste mit Versorgungsvertrag.
     
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Überarbeiteter Antrag auf Anerkennung mit Ausfüllhilfe beim LfP

Der Anerkennungsantrag sowie der Antrag auf Bescheinigung AUA wurde
seitens des LfP überarbeitet und steht nun in der aktualisierten Version
auf der LfP-Homepage zur Verfügung (im Bereich „Unterlagen zur Antrag-
stellung“ → „Überschrift Anerkennung“).
Die direkten Links zum Aner
kennungsantrag für Träger und Selbständig tätige Einzelpersonen finden
Sie unter
Anerkennungsantrag für AUA und STEP

Ebenso wurd eine Ausfüllhilfe zum Anerkennungsantrag für Träger
aktualisiert. Sie finden diese auf der Internetseite der FSDuP Bayern
(im Bereich AUA → „Informationen für Anbieter:innen“ → „Anerkennung“).
➢ Direktlink zur Ausfüllhilfe

   Musterkonzept für  neue Träger von AUA, die Antrag auf Anerkennung stellen wollen 

Seit 12. Mai 2025 ist ein Musterkonzept zur Qualitätssicherung für Angebote zur Unterstützung im Alltag auf der Homepage des Landesamtes für Pflege online gestellt. Das Musterkonzept ist als Word-Datei hinterlegt und mit Hinweisen sowie Textbausteinen zum Ausfüllen in blauer Schriftfarbe versehen. Anbieter, die einen Anerkennungsantrag beim LfP stellen möchten, können diese Mustervorlage verwenden und entsprechende Angaben in den dafür vorgesehenen Feldern eintragen. Die blauen Textbausteine können übernommen, ergänzt oder auch gelöscht werden (insbesondere die Angebotsformate, für die keine Anerkennung beantragt wird). Sie finden das Musterkonzept im Abschnitt „Unterlagen zur Antragstellung“ – „Anerkennung“ auf der Internetseite des LfP bzw. hier 

Neues Fortbildungsvideo für Ehrenamtlich tätige Einzelpersonen ist jetzt Online abrufbar 

Seit dieser Woche ist ein neues Kurzfortbildungsvideo zum Thema „Menschen mit Hörbehinderung begleiten“ für ehrenamtlich tätige Einzelpersonen online. In diesem neuen Video ist Isabelle Klemm, DSB-Pflegelotsin (Deutscher Schwerhörigenbund e.V.) und B.Sc. Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung, zu Gast. In dem sehr kurzweiligen Video zeigt Fr. Klemm Zahlen und Fakten zum Thema auf und erklärt, welche Auswirkungen eine Hörbehinderung haben kann und welche Strategien die Kommunikation unterstützen könnten. Das neue Fortbildungsvideo finden Sie hier

    Informationen für die Beratungspraxis:

Vereinfachungen und Verbesserungen in der Verhinderungspflege ab Juli 2025

Ab dem 1. Juli 2025 werden die bisher getrennten Budgets für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege zu einem gemeinsamen Jahresbetrag zusammengeführt. Pflegebedürftige (Pflegegrad 2 bis 5) erhalten ab Juli 2025 einen einheitlichen Betrag von 3.539 Euro pro Jahr, den sie nach Bedarf auf Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege aufteilen können. Es spielt dann keine Rolle mehr, wie viel genau für welche Leistung vorgesehen war – entscheidend ist nur die Gesamtsumme.

Um Pflegebedürftige und Angehörige bei der Übersicht zu unterstützen, sind Pflegeeinrichtungen ab Juli 2025 verpflichtet, nach jeder erbrachten Leistung eine transparente Aufstellung der entstandenen Kosten zu übergeben. So behalten alle Beteiligten den Überblick darüber, wie viel vom Jahresbudget noch verfügbar ist.

Bisher war die Verhinderungspflege nur dann möglich, wenn die Pflegeperson den:die Pflegebedürftige:n mindestens sechs Monate zu Hause gepflegt hatte. Diese sogenannte Vorpflegezeit entfällt nun komplett. Statt bisher 6 Wochen pro Kalenderjahr kann die Verhinderungspflege künftig bis zu 8 Wochen lang genutzt werden.

Während der Verhinderungspflege wird weiterhin die Hälfte des regulären Pflegegelds gezahlt – und das über den gesamten Zeitraum von bis zu 8 Wochen.

Mehr dazu lesen Sie hier

Quellen: www.bundesgesundheitsministerium.de/verhinderungspflege.html

www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflegeantrag-und-leistungen/pflegeleistungen-2025-alle-aenderungen-im-ueberblick-101423

     Angebote für pflegende Angehörige zur Entlastung im Alltag:

Der Verein Soziale Landwirtschaft Bayern e.V. initiierte Netzwerke „Auszeithöfe in Südbayern“, „Auszeithöfe in Nordbayern“, „Auszeithöfe in Schwaben“ und „Auszeithöfe im Alpenvorland & Allgäu“. Aktuell bestehen sieben weitere Bewerber für Auszeithöfe, für die der Verein einen Antrag zur Förderung beim Bayerischen Demenzfonds stellt! 

  • Die „Auszeithöfe“ (siehe Flyer) laden Senioren, Demenzkranke und deren pflegende An- und Zugehörige zu einem erlebnisreichen Nachmittag ein, um die Welt des Bauernhof zu erfahren. 

Nach dem Erlebnis mit allen Sinnen können sich die Besucher bei einer gemütlichen Kaffeestunde oder Brotzeit entspannen, Erfahrungen austauschen und sich für ein paar Stunden eine Auszeit nehmen. Das Projekt Auszeithöfe wurde durch den Bayerischen Demenzfonds gefördert. 

Die Liste der Höfe finden Sie hier.

Ich darf mir die Zeit nehmen! ATEMPAUSE am Mittwoch 

Neues Angebot von Desideria für pflegende Angehörige:

Jeden Mittwoch um 11 Uhr für 15 Minuten ohne Anmeldung – einfach mal online kostenlos ausspannen. Mehr dazu im Interview mit Sylke Richter hier . / 
Hier können sie einfach teilnehmen 

Weitere Veranstaltungen und Angebote von Desideria finden sie hier

Selbsthilfe-Gruppe für Menschen mit FTD (Online-Angebot aus Österreich  - auch für Bayern) 

Von der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern wurden wir auf folgendes Angebot in unserem Nachbarland aufmerksam gemacht: Das Projekt „der Garten“ ist gefördert vom Bund Österreich (seit 2025) und ist eine Selbsthilfegruppe – online für: DEMENZ –  

"DER GARTEN"  

  • Kontakt- und Kompetenzstelle, Peergroup, Selbsthilfegruppe für begleitende & pflegende Angehörige von jung betroffenen Menschen mit Demenz 
  • ist eine Anlaufstelle für begleitende und pflegende Angehörige von jung betroffenen Menschen mit einer demenziellen Erkrankung vor dem 65. Lebensalter. Das Angebot beinhaltet monatliche online Treffen, Gruppen- und Einzelberatungen, online Fortbildungen und Veranstaltungen. Es besteht die Möglichkeit, sich aus ganz Österreich zu melden. Die Kontakt- und Kompetenzstelle informiert und begleitet Angehörige zum Themenbereich Demenz in jungen Jahren. Individuelle Einzelberatungen können telefonisch, online oder in Präsenz durchgeführt werden. 
  • Selbsthilfegruppen (SHG) für pflegende Angehörige von jung betroffenen Menschen mit Demenz - Seltene Erkrankung. Die Selbsthilfegruppe bietet ein geschütztes Online Angebot, das Ortsungebunden und unkompliziert genutzt werden kann. Das Erkennen eigener Ressourcen, Selbstfürsorge, Selbstwirksamkeit können in der Gruppe reflektiert werden. „Ihr seid nicht alleine!“ - „Wir können etwas tun!“. 
  • Gruppentreffen: Auf Anfrage (1x im Monat Online. Präsenzgruppentreffen nach Vereinbarung)
Weitere Informationen erhalten Sie hier oder durch direkte Kontaktaufnahme: 

Mag. Susanne Schmidt-Neubauer
M: +43 676 / 848210-548  oder per E-Mail an: susanne.schmidt-neubauer@caritas-salzburg.at  

DGKP Katja Gasteiger
M: +43 676 / 848210-336 oder per E-Mail an:
katja.gasteiger@caritas-salzburg.at 


Young Adult Carers Connect – Digitale Austauschrunde für junge Pflegende
 

Seit dem 5. Februar 2025 organisiert der bundesweit aktive Verein wir pflegen e.V. eine digitale Austauschrunde für junge Pflegende. Jeden ersten Mittwoch im Monat, von 19.00 bis 20.00 Uhr, treffen sich junge Menschen über Zoom, um sich gegenseitig zu unterstützen und über Erfahrungen auszutauschen. Aus den anfänglichen Online-Treffen soll sich ein interaktives Netzwerk bilden, über das sich betroffene junge Menschen zu allen Zeiten austauschen können.  

Hier erhalten Sie weitere Informationen. 

Hinweise zu unserer Homepage:

Young Carers - Neue Informationen

Auf unserer homepage

www.demenz-pflege-oberbayern.de/

finden Sie unter dem Reiter „Beratung in der Pflege / Young Carers / unter dem Aufklappmenü Hilfs- und Unterstützungsstrukturen nun überregionale Angebote zur Information im allgemeinen und Beratungsangebote für Young Carers. 

Weiteres siehe hier  
   
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Literatur, Materialien etc. warten auf Sie zum Stöbern in unserer Mediathek!

Mit unserer Mediathek möchten wir Ihnen Informationen und Inspirationen zu unseren Aufgabenbereichen und Zielgruppen geben. Zum Thema Demenz finden Sie beispielsweise Basis- und Fachliteratur, Praxisratgeber, Zeitschriften, Biographien, Studien, Interdisziplinäre Ansätze und Belletristik sowie Filme und Podcasts.

Im Bereich Angebote zur Unterstützung im Alltag haben wir Ihnen geeignete Materialien und Literatur für die Beschäftigung und das gemeinsame Tun eingestellt.

Zum Beratungskontext finden Sie Literatur zu den Themen Skills und Haltung in diesem.

Folgendes wurde kürzlich neu hinzugefügt:

  • Der immer noch tapfere Ritter Harry
  • Lilli und ihre vergessliche Oma
  • Opa hat Krümmel im Kopf
  • Leitfaden: Denk auch an Dich
  • Prävention von Pflegebedürftigkeit
  • Glossar für Multiplikator:innen im Bereich Pflege
  • Damals und Heute Biografieheft und Datenblatt

Weitere Inhalte: 

  • Neunter Altersbericht – zu finden hier
  • Trauer – für akut betroffene Menschen und deren Angehörige - hier
  • Trauer bei Kindern und Jugendlichen hier
  • Mitgefühl – Pflege neu denken hier
Hinweis auf eine Veranstaltung, bei der wir auch beteiligt sind

Bürgerforum Altenpflege – Hilfe im Alltag
 

Am Dienstag, den 08.07.2025, lädt die städtische Beschwerdestelle für Probleme in der Altenpflege zum Bürgerforum im Alten Münchner Rathaus ein. Die Veranstaltung richtet sich an ältere Menschen und bietet wertvolle Informationen zu Alltagshilfen, die das Leben erleichtern und ein selbstbestimmtes Leben fördern können. Erfahren Sie mehr über den Bus & Bahn Begleitservice, den mobilen Mediendienst, die Idee von „Wohnen für Hilfe" und die Münchner Pflegebörse, bei der Sie nützliche Informationen zu Anbietern für Haushalts-reinigung und weitere Dienstleistungen finden können.Vor dem Vortragsangebot haben Sie die Möglichkeit, einen Infomarkt zu besuchen. Hier informieren unter anderem die Fachstelle Demenz und Pflege Oberbayern, die Alten- und Service- Zentren (ASZ), die Beratungsstellen für ältere Menschen und Angehörige, der Münchner Seniorenbeirat über ihr Angebot und die Möglichkeiten, Hilfe im Alltag zu finden.  
Die Vortragsveranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Das Alte Rathaus wird bereits um 17.00 Uhr geöffnet, so dass genügend Zeit bleibt, um die Informationsstände im Foyer zu besuchen.  

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

   Hinweis auf Broschüren und Medien für die Beratungspraxis:

Leitfaden für Vorsorge-Bevollmächtigte 

Der BiVA-Pflegeschutzbund hat einen Leitfaden für Vorsorge-Pflegebevollmächtigte entwickelt. 

Hier finden Bevollmächtigte und Interessierte neben den verschiedenen Bereichen der Vorsorgevollmacht und den rechtlichen Hintergründen auch Praxistipps zur Umsetzung einer Vollmacht. Eine Mustervorlage für ein Vollmachtsformular ist ebenfalls Bestandteil des Leitfadens. 

Broschüre „Bewegt durch den Tag“  

Die Borschüre beinhaltet 24 Übungen und weiterführende Anregungen zur Bewegungsbegleitung von Menschen mit Hilfe- und Unterstützungsbedarf, die ohne großen Aufwand in den Alltag integriert werden können. Sie richtet sich sowohl an pflegende Angehörige als auch an Pflege- und Betreuungskräfte. Die Broschüre wurde vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Bergisches Land veröffentlicht. Sie finden diese hier.

GEDÄCHTNIS HILFE Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hat ein Broschüre herausgegeben mit dem Titel – GEDÄCHTNIS HILFE. Das Handbuch mit fundierten Strategien für den Alltag kann hier kostenfrei heruntergeladen werden 

 

Patientenverfügung in leichter Sprache  

Die Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz erklärt das Thema Patientenverfügung in leichter Sprache, sie wurde speziell für Menschen mit kognitiven Einschränkungen entwickelt: 

Die Inhalte eignen sich gut für einen Dialog zu den Fragen: Wann gilt eine Patientenverfügung? Wer kann eine Patientenverfügung machen? Was soll in der Patientenverfügung stehen? Wer soll für mich entscheiden? Wo sollen die Patientenverfügung und die Vollmacht liegen? 

Zusätzlich werden noch die Unterschiede zur Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht erklärt. 

Die kostenfreie Broschüre finden Sie hier  zum Download oder kann hier  kostenfrei bestellt werden. 

Praxisimpuls für Intergenerationelle Begegnung 

Die Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz hat einen neuen Praxisimpuls zum Thema „Intergenerationelle Begegnungen“ veröffentlicht. Der Praxisimpuls soll dabei ermutigen, junge Menschen als Zielgruppe in den Blick zu nehmen und adressatengerechte Angebote zu entwickeln. Den Impuls können Sie hier herunterladen. 

Der Praxisimpuls leitet durch die Planung und Durchführung von Angeboten und liefert z.B. Ideen zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen sowie konkrete Praxisbeispiele. 

Ergänzt wird der Praxisimpuls durch eine Checkliste, die die wichtigsten Fragen bei der Planung und Umsetzung von generationsübergreifenden Angeboten bündelt. 


Videos der Rummelsberger Diakonie - Sturzprävention für ältere Menschen  
 

Stürze sind häufig die Ursache für die Aufnahme älterer Menschen in Pflegeeinrichtungen. Die Rummelsberger Diakoniehat deshalb das Kraft- und Balancetraining „ProfiL80+" entwickelt. Das Team hat Videos mit Tipps und Übungen für die Umsetzung im Alltag erstellt. Themen sind: Sturzprävention, feinmotorische Übungen, Koordinationsübungen, Ernährung im Alter und der Erhalt alltagspraktischer Fähigkeiten.  
Das Angebot entstand im Rahmen des Programms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz". Die kostenfreien Videos auf YouTube finden Sie hier

3. Bayerischer Fachtag Demenz im Krankenhaus 

Der 3. Bayerische Fachtag Demenz im Krankenhaus der Koordinierungsstelle Bayern Demenz im Kranken-haus (KBDiK) findet am 18. November 2025 im Thon-Dittmer-Palais in Regensburg als Hybridveranstaltung statt. 

Die Veranstaltung widmet sich dem Themenschwerpunkt des Bedarfs demenzfreundlicher Strukturen in der Notfallversorgung im Krankenhaus. Das ausführliche Programm wird zeitnah bereitgestellt. Eine Anmeldung ist bereits jetzt schon hier möglich. 

Umgang mit Hitze bei Demenz und Pflege 

Hitze setzt insbesondere älteren und pflegebedürftigen Menschen zu. Das Temperaturempfinden ist häufig eingeschränkt oder eine angemessene Einschätzung ist nicht möglich. Auch die Gesundheit von Pflegenden selbst wird durch Hitze belastet.   

Demenzprävention - Angebot für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Durchführung von Informationsveranstaltungen 

Das Bundesamt für Öffentliche Gesundheit und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft haben eine Informationsveranstaltung mit dem Titel „Geistig fit bleiben – mit 10 Maßnahmen Demenz vorbeugen" entwickelt. Damit können Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, wie z.B. Fachstellen für Pflegende Angehörige, Pflegestützpunkte, Alzheimer Gesellschaften, Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz über Demenzprävention aufklären. Die Materialien stehen kostenlos zur Verfügung und können frei verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Online-Basis-Kurs Frontotemporale Demenz für Angehörige, beruflich Pflegende und Interessierte
Start: 12.11.2025. jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr - Kursgebühr gesamt: 80 €.

Termine und Themen:

Mi 12.11.25 Krankheitsbild, Dr. Sarah Anderl-Straub, Diplom Psychologin
Mi 19.11.25 Einblicke in das Leben mit FTD, Dr. Sarah Anderl-Straub,Diplom Psychologin
Mi 26.11.25 Betreuung und Pflege, Annette Arand, Sozialpädagogin,wohlBEDACHT e.V.
Mi 03.12.25 Therapien, Medikamente, Diagnostik, Dr. med. Zeljko Uzelac,Facharzt für Neurologie
Mi 10.12.25 Rechte von Menschen mit FTD, Finanzierung, Prof. Dr. Thomas Klie, Pflegerechtsexperte
Mi 17.12.25 Die Situation der Angehörigen

Weitere Informationen siehe 
hier


Webtraining Demenz und Down-Syndrom 
 

Demenz Support Stuttgart entwickelt seit dem 01.02.2025 in Kooperation mit dem Deutschen Down-Syndrom InfoCenter und mit Unterstützung der Dieter von Holtzbrinck Stiftung GmbH ein Webtraining für Angehörige von Menschen mit Down-Syndrom und Demenz.  

Das speziell entwickelte Webinar soll Wissenslücken zu den Zusammenhängen von Down-Syndrom und Demenz sowie zum Umgang mit Menschen mit Demenz schließen und Angehörige sowie Mitarbeitende in der Behindertenhilfe unterstützen.  

Das Angebot ist kostenlos. 

Näheres finden Sie hier: hier 

Projekt MoNoPol-Sleep – Förderung von Schlaf bei Demenz mit nicht medikamentösen Maßnahmen 

Menschen mit Demenz leiden häufig unter Schlafstörungen - in einem gemeinsamen Projekt der Universität zu Lübeck, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Witten wurde ein nicht-medikamentöses Maßnahmenpaket zur Vermeidung von Schlafproblemen bei Menschen mit Demenz in Pflegeheimen entwickelt. Zum Paket gehören z.B. individuelle bewohnerbezogene Maßnahmen zur Nachtpflege, wie individuelle Schlafroutinen, eine schlaffördernde Anpassung der Umgebung, wie die Vermeidung von nächtlichem Licht und Lärm, sowie eine aktive Tagesgestaltung, wie die Teilnahme an unterschiedlichen körperlichen und sozialen Aktivitäten. 

Dieses Projekt wurde zudem im letzten Herbst vom Zentrum für Altersmedizin am Klinikum Nürnberg und der Theo und Friedl Schöller-Stiftung prämiert. 

Hier geht´s zur Broschüre. 

Toolbox zur Gestaltung demenzsensibler Kirchen-Gemeinden 

Die Bistümer Limburg und Mainz haben zusammen mit den Evangelischen Kirchengemeinden Hessen und Nassau die Tool-Box „Leben in einer demenzsensiblen Gemeinde gestalten“ erarbeitet. Diese besteht aus einem Begleitheft und einem Kartenset mit praktischen Anregungen und Vorschlägen für Veranstaltungsformate. Die Bestellung der Tool-Box kostet 10 Euro und ist hier bundesweit möglich.



Das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein hat zwei Broschüren neu aufgelegt: 

  1. Broschüre "Ergotherapie und Demenz..."

Diese möchte Angehörigen, Pflegenden sowie Ärztinnen und Ärzten einen Einblick in die Arbeit und Möglichkeiten der Ergotherapie im Bereich Demenz geben. 

  1. Broschüre Mitmachbriefe für Menschen mit Demenz

Die ebenfalls neu aufgelegte Broschüre greift bewährte Gedichte, Geschichten und Beschäftigungsideen auf und gibt so Anregungen für Aktivierungen passend zur Jahreszeit. 

Wettbewerb Innovative Wege zur Pflege 

Die Wettbewerbsreihe „Innovative Wege zur Pflege“ der Koordinationsstelle Pflege und Wohnen will unterschiedliche, zukunftsweisende Ansätze und Projekte in Bayern sichtbar machen. Neben bereits realisierten Projekten können auch Ideen, Projektskizzen oder Planungen eingereicht werden. 

Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Visionen für eine pflegegerechte Gesellschaft“ liegt der Fokus auf der Förderung und Verbesserung der Lebensqualität von Pflegebedürftigen oder von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen, ihren Angehörigen sowie von Menschen, die in der Pflege tätig sind. 

Die drei Gewinner erhalten Preisgelder zwischen 2.500 und 1.000 Euro im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung im Frühjahr 2026. Zusätzlich erhalten die Preisträger ein Experten-Coaching und fachliche Begleitung bei der Realisierung und Umsetzung der Projektideen. Die von einer Fachjury ausgewählten Top-10 Beiträge werden sich dem Publikum am Fachtag Kommunen der Koordinationsstelle Pflege und Wohnen in Bayern am 09. Dezember 2025 in München vorstellen. 

Teilnahmeschluss ist der 31.07.2025. Weitere Informationen zum Wettbewerb, erfahren Sie hier 

Leitfaden zur Durchführung von Demenzsensiblen Kunstvermittlungsangeboten in Museen 

Die Technische Universität Dresden hat im März 2025 einen Leitfaden herausgebracht, der für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz sensibilisiert, den Ausbau von demenzsensiblen  Angeboten von Museen unterstützt und dadurch langfristig dazu beitragen soll, kulturelle Räume demenzsensibler zu gestalten.

Die Grundlage für den Leitfaden bildet das Projekt Erinnerungsreich – Museen als Medizin für Menschen mit Demenz“, bei dem Multiplikatorenschulungen mit Train-the-Trainer-Ansatz konzipiert, durchgeführt und evaluiert wurden, um teilnehmende Kunstvermittlerinnen und -vermittler zur Durchführung demenzsensibler Museumsangebote zu befähigen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier  und den Leitfaden können Sie direkt hier abrufen. 

Ruhestand & Ehrenamt

Sind Sie mindestens 60 Jahre alt, erwerbstätig oder im Ruhestand? Dann interessiert uns, welche Rolle das Ehrenamt für Sie spielt.Sind oder waren Sie schon mal ehrenamtlich aktiv? Denken Sie darüber nach? Auch wenn Sie nicht ehrenamtlich tätig sind: Alle Meinungen sind uns wichtig!


Weitere Informationen unter www.ehrenamt-im-ruhestand.de. Das praxisnahe Forschungsprojekt wird unter der Leitung von Prof. Dr.Doris Rosenkranz an der Technischen Hochschule Nürnberg durchgeführt. Kontakt: Enya Buchner, M.A. enya.buchner@th-nuernberg.de

Praxisleitfaden „Gemeinsam engagiert in ländlichen Räumen" 

Der Leitfaden „Gemeinsam engagiert in ländlichen Räumen – Den eigenen Weg für die Kommune finden!", welcher im November 2024 veröffentlicht wurde, ist im Rahmen eines Forschungsprojekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entstanden. Ziel des Forschungsprojekts war es, bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen bedarfsorientiert zu fördern und gute Rahmenbedingungen für Engagierte zu schaffen. 
Der Leitfaden richtet sich an Personen und Organisationen, die auf lokaler Ebene für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verantwortlich sind. Schlüsselfaktoren bürgerschaftlichen Engagements sowie Aufgaben kommunaler Engagement Förderung werden thematisiert und Beispiele guter Praxis vorgestellt.  Den kostenfreien Leitfaden können Sie hier downloaden.  

Aus dem Sondernewsletter von digiDEM (10.4.2025) 

Hohe Preise für DiGAs trotz mangelhaft nachgewiesener Wirksamkeit 

…“Seit mehr als vier Jahren dürfen Ärztinnen und Ärzte sogenannte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) verordnen.“… Die digiDEM-Wissenschaftler „Dr. Nikolas Dietzel, Michael Zeiler und Prof. Dr. Peter Kolominsky-Rabas haben in einer Übersichtsarbeit nun die wissenschaftliche Qualität der Zulassungsstudien für DiGA sowie deren Preisgestaltung analysiert. Das Fazit: Viele der durchgeführten Studien zum Nachweis der Wirksamkeit weisen erhebliche wissenschaftliche Mängel auf.“  

…“Die Kosten für diese Medizinprodukte übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Die Preise für eine „App auf Rezept“ liegen circa zwischen 260 Euro bis 570 Euro für eine Anwendung über drei Monate pro Patient.  

Mangelhafte Zulassungsstudien 

Unter anderem „seien die Personen in der Kontrollgruppe häufig nicht behandelt worden. Es fehlte also eine ‚aktive Kontrollgruppe‘ – ein wichtiges Kriterium, um die Wirksamkeit wissenschaftlich nachzuweisen. Weitere Gründe für wissenschaftliche Mängel seien hohe Studienabbruchraten, die Durchführung von sogenannten Vorher-Nachher-Vergleichen und eine fehlende Transparenz durch unveröffentlichte Studienprotokolle. Auch seien Studienpopulationen teilweise nicht repräsentativ gewesen, indem es zum Beispiel viele „digital-affine“ Studienteilnehmende gab“  

Fragwürdige Preisgestaltung der Hersteller 

Zum einen … „können … Anwendungen vergütet werden, deren Wirksamkeit die Hersteller noch gar nicht nachgewiesen haben. …Aber auch mit Wirksamkeitsnachweis liegen die anfänglichen Herstellerpreise teilweise deutlich über den finalen Vergütungsbeträgen, die nach den Verhandlungen mit den Krankenkassen bezahlt werden… Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob die Solidargemeinschaft der Beitragszahler viel Geld für die mangelnde Wirksamkeit von digitalen Gesundheitsanwendungen ausgeben sollte 

Künftige Anforderungen 

… „ab Januar 2026 … sollen zukünftig auch nach der Zulassung wissenschaftliche Daten gesammelt werden, etwa zum Nutzungsumfang, über die Zufriedenheit mit der App und über den patientenberichteten Gesundheitszustand. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen Auswirkungen auf den erstatteten Preis haben“ 

Hier gelangen Sie u.a. zu einer Übersicht von Analysen von Digitalen Gesundheitsanwendungen 

Impressum

Herausgeber i. S. d. Bayerischen Pressegesetz (BayPrG)/ Diensteanbieter i. S. d. § 2

Telemediengesetzes (TMG):
Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V., Hirtenstraße 2 – 4, 80335 München
Telefon: +49 89 5 51 69 – 0, Telefax: +49 89 5 50 42 03, E-Mail: info@demenz-pflege-oberbayern.de

Vertretungsberechtigt ist der Vorstand, bestehend aus:
Prof. Dr. Hermann Sollfrank (Vorsitzender), Gabriele Stark-Angermeier, Thomas Schwarz

Rechtsform und Registereintragung:
Eingetragener Verein (e.V.), Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts München - Vereinsregisternummer: VR 7706

Umsatzsteueridentifikationsnummer nach § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 129522447
V.i.S.d.P.: Gabriele Kuhn, Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern, Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V., Kreillerstr. 24, 81673 München.
Information gem. § 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG): Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. und die in  seiner Trägerschaft stehenden Einrichtungen nehmen nicht an dem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem VSBG teil.

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